02.01.2016

Der Zettelelch

Vor einiger Zeit stieß ich im Internet bei der Suche nach Laubsäge-Vorlagen für die Weihnachtskrippe in einem Forum auf eine ebenso lustige wie clevere Idee, einen Elch als Zettelhalter zu gestalten.

Nun, nachdem ich mit der Weihnachtskrippe für Lily fertig war und auch der sonstige »Weihnacht- und Neujahrsstress« vorüber war, habe ich mich heute mal dran gemacht, solch einen »Zettelelch« zu basteln.

Von Kristian habe ich mal schönes Holz bekommen, das sich dafür wunderbar eignet. Von diesem langen, 15 - 20 cm breiten Brett habe ich mit einer Japansäge einen ca. 15 cm langen Abschnitt abgesägt. Wenn man sich dabei Mühe gibt und schön winklig sägt, hat man auf diese Weise eine Gute Standbasis für die Figur. Diese Methode habe ich auch bei den Figuren der Weihnachtskrippe angewendet.

 

Die ausgedruckte Vorlage wurde dann auf der Rückseite mit Sprühkleber besprüht und auf das Werkstück so aufgebracht, dass die Fußsohlen der Figur genau mit der geraden Sägekante abschlossen.

 

Nach ein paar Minuten habe ich im späteren Drehpunkt der »Elchklammer« ein Loch gebohrt, das dann später die Feder einer Wäscheklammer aufnehmen soll. Danach konnte ich mit dem Aussägen des Elches beginnen. Dies gelang mit der kleinen Dekupiersäge sehr gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich musste dann noch ein gerader Schnitt durch die Schnauze und das Auge des Elches (= Aufnahme der Feder) gesägt werden.

 

Noch mit feinem Schleifpapier gesäubert, konnte das Ganze dann zusammen gebaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleines Brettchen unter den Füßen des Elches sorgt für Stabilität und nimmt auch ganz dezent ein Etikett auf, das an den Erbauer erinnert 😉.

 

Und so kann der kleine Kerl nun seine Arbeit machen.

Na, dann kann ich ja in der nächsten Zeit noch ein paar Geschwister basteln. Holz habe ich noch einiges.

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen. Gerne beantworte ich auch Fragen zum Projekt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

05.09.2021

Hier wird unsere Ferienhütte in Norwegen entstehen. Die Geschichte dazu gibt es dann auf der separaten Seite unter »die Leischner«